Email-Zuschrift #2: Die größten Herausforderungen als Mutter

 

Vor ein paar Tagen habe ich die Teilnehmerinnen meiner kostenlosen Testwoche gefragt, was aktuell ihre größte Herausforderung als Mutter ist.

Eine weitere (selbstverständlich anonymisierte) Rückmeldung und meine Antwort darauf möchte ich hier einmal wiedergeben:

Nimm dir eine Auszeit

Ihre Email:

„Hallo Imke, meine persönliche Herausforderung ist seit 3 Jahren, dass unsere Tochter noch nie durchgeschlafen hat. Die Müdigkeit hat einen großen Einfluss auf mein Leben. Ich bin oft sehr gereizt und natürlich viel zu erschöpft, um mich zum Sport aufraffen zu können. Daher habe ich seit der Geburt vor drei Jahren keinen Sport mehr gemacht. Dies lies mich sehr unzufrieden sein, da ich „früher“ sehr sportlich war.

Seit der Geburt unserer zweiten Tochter hatte ich „Glück“. Da ich sie stillte, hat mein Mann die Große übernommen und ich konnte die Nächte nahezu durchschlafen. Mir geht es etwas besser. Nun, da ich den Level up Kurs gemeistert habe, hoffe ich am Ball bleiben zu können, um auch Zeit für mich und den mir so wichtigen Sport zu haben.
Was ich auch schwierig finde, ist, in Ruhe zu essen und die Zeit zu haben, gesundes Essen auf den Tisch zu bringen. Wir kochen in der Regel frisch, aber oft fehlen mir die Ideen, wie ich die Mengen an Gemüse zu mir nehmen kann!“

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Meine Antwort:

„Hallo (…) Ganz lieben Dank für deine Mail. Deine Zeilen haben mich sehr an meine Situation erinnert und mir ist dieser unerholte Schlaf noch sehr präsent. Das nächtliche Aufstehen und die damit verbundenen Laufereien schlagen selbstverständlich nach dieser langen Zeit auf das Gemüt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass du dir deine „Auszeiten“ nehmen musst. Es wird dich keiner fragen, ob du dich mal hinlegen möchtest oder ob man dir etwas Gutes tun kann. Keiner kann dir in den Kopf schauen, daher mein Rat an dich: Sage deutlich, was dein Bedürfnis ist und was du in dem Augenblick für dein Wohlbefinden brauchst. Wir Mütter nehmen uns leider zu selten das Recht heraus, auch Ansprüche zu stellen.

Nimm dir Auszeiten – schaffe Routinen

Gehe mal in Gedanken deinen Alltag durch und überlege, wo du dir Ruhephasen für dich einplanen kannst. In der Zeit schaffst du dir ein Zeitfenster für dich alleine. Das kann sein, dass du dich in der Zeit hinlegst und schläfst, Sport machst, in Ruhe ein Buch liest oder einfach mal in der Umkleidekabine ein neues Kleidungsstück anprobierst. Das ist dein Zeitfenster und deine Insel, wo die Wäsche, der Einkauf oder auch das Staubsaugen ebenfalls Pause haben! Tue das, was dir gut tut. Wenn es für dieses Zeitfenster einen Babysitter bedarf, dann kann man das organisieren und zudem noch hervorragend planen. Feste Tage helfen allen Beteiligten, dass in den Alltag unterzubringen. Wenn du dich wieder wichtig nimmst und auf dich achtest, wird deine Zufriedenheit zurück kehren. Du wirst gelassener sein und dich ausgeglichener fühlen.

Fokussiere dich auf dich und was du beeinflussen kannst

Ich habe mich oft auf die Vergangenheit konzentriert und mich geärgert, was ich ohne Kinder doch alles geschafft und gemacht habe. Ich habe mich auf das fokussiert, was ich nicht mehr hatte und aus den Augen verloren, was ich dazugewonnen habe. Das Training hat mir in vielen Dingen geholfen, meinen Fokus zu verändern und mich zufriedener zu fühlen. Ich erinnere mich noch genau als ich mit meinem Training begonnen habe und meine Tochter der Kindergärtnerin stolz erzählte, dass Mami so stark ist und nun jeden umhauen könne, weil sie Sport macht. Glaubst du, dass mir da das Herz aufging?

Kinder-Zeit und Eltern-Zeit

Tagsüber ist bei uns Kinder-Zeit. Aber auch Eltern haben ein Recht auf ein eigenes Zeitfenster. Schließlich haben wir auch Bedürfnisse, die wahrgenommen und gesehen werden wollen. Wenn meine Kinder also abends ihre Schlafanzüge angezogen haben, habe ich meine Trainingssachen angezogen. Somit wurde allen ganz schnell klar, jetzt ist Mami-Zeit. Diese ist zu respektieren, denn schließlich war ja schon Kinder-Zeit und jeder in der Familie ist mit seiner Zeit dran. Gleiches Recht für alle! Durch die Schlafanzugaktion habe ich zudem meinen inneren Schweinehund überlistet, denn mit Trainingsklamotten setze ich mich nicht auf das Sofa. Das Training tut so gut, weil wir dadurch nicht nur fit werden, sondern auch während des Trainings nicht an den Alltag denken. Wir kommen gedanklich mal weg und konzentrieren uns auf das Training, die Musik und die Übungen. Nach dem Training retten wir wieder die Welt und können Situationen mit etwas Abstand viel besser einschätzen.

Neue Gewohnheiten – raus aus der Komfortzone

Wie du selbst geschrieben hast, ging beim zweiten Kind alles etwas leichter. Das freut mich sehr! Viele Dinge spielen sich dann besser ein. Du hattest das große Glück, mein Programm vor Ort nutzen zu können und zu spüren, wie gut dir das Training in Kombination mit der Ernährung tut. Der erste Schritt, alte Gewohnheiten abzulegen und aus der Komfortzone rauszukommen. Nur dann kann sich was ändern. Das hat du großartig gemacht und dein Erfolg gibt dir Recht, dass es der richtige Schritt für dich war. Was du erreicht hast und was es dir gebracht hat ist unbezahlbar. Halte dran fest!

Zusammen kochen – zusammen essen

Beim Thema in „Ruhe“ essen muss ich etwas schmunzeln, denn das ist eine Herausforderung, die wirklich jede Familie hat. Es beruhigt mich, denn es ist überall gleich und relativiert meine eigene Wahrnehmung von unseren Tischsituationen. Aber auch hier ist die Planbarkeit wieder ein wichtiger Faktor. Plane die Mahlzeiten durch und organisiere sie im Vorfeld. Dann kommt weniger Stress auf und die Ruhe bleibt in dieser Hinsicht gewahrt. Ich beziehe meine Kinder beim Kochen mit ein. Ob Gemüse schnippeln oder Hackbällchen formen, geht auch mit den Kleinen und macht denen sogar richtig Spaß. Wenn die Kinder mitkochen, essen sie es meist auch mit und durch die Wertschätzung am Tisch bleiben auch die kleinen Star-Köche länger sitzen. Schließlich sollen die „Bekochten“ das Essen auch genießen.

Über 100 Familienrezepte

Ideen und Impulse an leckeren Gerichten hast du vielleicht schon bei der Nutzung der Testwoche bekommen. Da gibt es schon einen Auszug aus meinem Kockbuch. Sofern du dich für das Online Programm anmeldest, erhältst du zusätzlich noch ein Kochbuch mit über 100 Rezepten. Bleibe neugierig und probiere neue Gerichte aus… Du weißt doch, alte Gewohnheiten öffnen keine neuen Türen. Wie wäre es daher mal mit einem Grünkohl-Smoothie oder mit einem Kohlrabi-Steak?

Ich hoffe ich konnte dir mit meinen Zeilen etwas unter die Arme greifen und dir Impulse für deinen Alltag geben.“

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Wo liegen deine Herausforderungen als Mutter?

Fühlst du dich auch manchmal wie ein gehetzter Hase und kommst nicht zur Ruhe?

Überlege einmal, wo du in deinem Alltag Inseln der Ruhe einbauen kannst und für dich Routinen schaffen kannst. Wenn du ähnliche Fragen oder Herausforderungen als Mutter hast, kannst du mir gerne schreiben an: sportsfreundin@seistolzaufdich.de

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